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Schreiben: Aus kurz wird lang

Von der Kurzgeschichte zum Roman

Wie so viele begannen auch meine ersten Schreibversuche (von Kindheitserfahrungen abgesehen) mit dem ambitionierten Gedanken: Jetzt schreibe ich einen Roman. Dass das nicht ganz so einfach ist wie gedacht, hat sich dann ja bald herausgestellt.

Mittlerweile habe ich doch schon einige Übung darin, kurze und knackige Geschichten zu verfassen, die knappe Art und das rasche "zum Punkt kommen" liegt meiner Art zu schreiben und auch den Einfällen, die mir meistens kommen. Natürlich könnte man vieles davon aufbauschen ohne Ende und etwas Längeres daraus machen, aber wozu? Ich persönlich lese gerne Kurzgeschichten und finde, sie sind eine großartige (wenn auch belächelte) Literatursparte.
Nur manchmal lässt sich eine Idee beim besten Willen nicht auf ein paar Seiten ausleben, und je mehr man darüber nachdenkt, umso umfangreicher wird das Ganze.

Und dann gab's das schon...

Sicherlich passiert das nicht nur mir: Man hat eine grandiose Idee (denkt man), fängt an zu arbeiten... Und bevor man soweit ist, kommt genau dieses Ding in Mode, jemand hatte die Idee eine Spur früher und man selbst steht da wie ein Nachahmer.

Eine Zeit lang hatte ich das ganz schlimm, und zwar mit wirklich allem, nicht nur dem Schreiben, auch Mode, Hobbies... Es war ein Fluch. Kaum hatte ich etwas für mich entdeckt, kannten und hatten es plötzlich alle. Ich hätte mich ja als Trendsetter fühlen können, aber so groß ist mein Ego nicht, und somit wurden die meisten halbfertigen Ideen und Pläne eben eingestampft.

Danach kam eine gute Zeit lang gar nichts. Wahrscheinlich, weil ich in der Zeit weder gezeichnet, geschrieben noch irgendwelche anderen aufregenden Dinge vollbracht habe. Dann ging's wieder los mit dem Schreiben... Und plötzlich kamen danach passende Ereignisse. Hier kann man natürlich nicht vom Klauen reden, aber irgendwie hat man eben ein komisches Gefühl dabei. Aber immerhin waren meine Werke dann schon verbrochen.

Mittlerweile hat sich das zum Glück meines Wissens nach auch wieder eingespielt und passiert nur mehr ab und zu, wenn ich meine Meinung zu aufdringlich äußere (ich sollte bei manchen Dingen wohl einfach ruhig sein, hihi).

Jetzt allerdings kam es mal wieder zu einem "Gedankenraub". Ich schreib fröhlich meine Fantasysache vor mich hin, die auch sehr brav vorangeht und auch für den Teil der noch ungeschrieben ist ziemlich konkrete Formen hat... Und dann kommt Cabin in the Woods. Und die Einhornszene (Achtung Spoiler). Da könnte man sich so in den Hintern beissen, nicht schneller gearbeitet zu haben. Lange genug sitz ich ja schon dran.

Aber sei''s wie es sei, diesmal wird nichts eingestampft! Ich hab's nicht geklaut, und außerdem hat zumindest niemand sonst die Viecherei, die noch so herumhüpft bei mir.

Also, seid schön gespannt, es dauert zwar noch ein Weilchen, aber es zahlt sich hoffentlich aus! Und wer möchte darf sich natürlich schon mal voranmelden zum Testlesen - diesmal halten sich die Grauslichkeiten auch in Grenzen, versprochen.

Kritik und der eigene Weg

labyrinthGute Kritik ist etwas, nach dem sich nicht nur Autoren sehnen. Sie hilft, eigene Schwächen zu erkennen, neue Richtungen einzuschlagen und bisher ungekannte Wege zu beschreiten. Kurzum, sie hilft, besser zu werden.
Aber was ist gute Kritik?

Inspiration und Recherche

Eine der häufigsten Fragen, die vermutlich jeder Schreiberling gestellt bekommt, ist die: "Wo nimmst du nur deine Ideen her?" Interessanterweise fragen das sogar Leute, die selbst schreiben oder es gerne tun würden.

Leider gibt es keine bunte Geschichtenwiese, auf die man gehen und sich ein Blümchen pflücken kann, das dann automatisch zu einem Bestseller heranwächst. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass man der Muse nicht ein wenig auf die Sprünge helfen kann, wenn sie einen verschmäht.

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