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Schreiben & Lektorieren – Teil 1: Charaktere

Schreiben ist ein beständiger Lernprozess. Mit jeder Geschichte, die man beginnt, und mit jeder, die man zu Ende schreibt, verbessert sich das Verständnis für Text. Auch das bewusste Lesen von guten und weniger guten Büchern schärft die eigene Wahrnehmung. Was spricht mich selbst als Leser an, wann lege ich ein Buch beiseite – und warum kann ich bei anderen gar nicht aufhören? All dieses Wissen sollte man natürlich in seine kommenden Werke einfließen lassen.

Sich selbst zu lektorieren ist nicht leicht – ein paar findige Testleser helfen hier ungemein – aber wer im Selbstverlag veröffentlicht, scheut oft die Kosten für ein professionelles Lektorat. Auch wenn man sein Manuskript an einen Verlag oder an einen Lektor schicken will, schadet es nie, es bereits in eine möglichst gute Form zu bringen. Je stimmiger und fehlerfreier ein Text ist, desto günstiger wird das Lektorat und desto eher liest ein Verlag die eingesandte Textprobe bis zum Schluss.

In den vergangenen Monaten habe ich mich sehr ausgiebig mit dem Korrigieren eigener und fremder Texte befasst. Deshalb möchte ich euch hier einen kleinen Einblick geben in die Dinge, auf die man beim Schreiben und Überarbeiten achten sollte.

Outtakes & Bloopers

Pünktlich zum Abgabetermin wurden die Daten von Flammen des Sommers auf die digitale Reise geschickt. Aber nicht nur Schauspieler vor der Kamera verhaspeln sich, auch Autoren hinter der Tastatur. Leider liest man über missverständliche Formulierungen sehr leicht drüber, wenn sie aus den eigenen Gedankengängen stammen. Damit ihr vorab schon ein wenig zu lachen habt, hier ein paar Patzer, die meine fleißigen Testleser zum Glück noch rechtzeitig hinausgefischt haben.

Dem Bauchgefühl auf den Grund gehen

Wer viel liest, kann nicht automatisch gut schreiben (leider). Aber es hilft den meisten, sich ein gewisses "Bauchgefühl" anzueignen. Was spannend ist, wie eine Geschichte sich entwickeln muss, was komisch klingt. Offensichtlich auch bei der Charaktererschaffung, wie ich im Schreibcamp lernen durfte.

Schreibcamp - Ein Erfahrungsbericht

Schreiben kann ein sehr einsames Hobby sein, dabei sind Schreiberlinge im Grunde sehr gesellige Menschen, die regen Kontakt zu ihresgleichen schätzen. Vor allem aber ist es schwierig, sich im Alleingang wirklich weiterzuentwickeln, und auch wenn niemand es gerne hört: Dazulernen kann und sollte man immer wollen!

Kurz und gut, vom 19. bis 25. Oktober 2014 war ich zusammen mit 10 anderen Schreibwilligen im Seminar von Michael Marcus Thurner, das dieser treffenderweise als "Schreibcamp" tituliert. Eine anstrengende Woche, die ich in keinster Weise bereue!

Neuerscheinungen


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